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Ausstellung "Zwei Welten" in Hilden - bis 19.10.

Oktober 17 - Oktober 19

Alena Thérová – Keramik und Josef Thér – Computergrafik.

Alena Thérová und Josef Thér leben und arbeiten in der Partnerstadt von Hilden, Nové Město nad Metují. Ein Paar, das sich über die Kunst kennengelernt hat, und das ist nun mehr als 45 Jahre her.

Zunächst war es die Malerei, die sie zusammenbrachte. In unzähligen Spaziergängen diskutierten sie über ihre Arbeiten. Beide wechselten bald das Medium: Sie wandte sich der Keramik zu, er der Fotografie. Ihr zentrales Thema, die Natur, eint sie jedoch bis heute. So tauchen in ihren Objekten immer wieder florale Muster auf und in seinen Fotocollagen Elemente aus Baum- und Aststrukturen.
 
Der Akademiekünstler Josef Ducháč schulte Thérovás künstlerische Fähigkeiten. 1984 trat sie der neugegründeten Kunstgruppe der nichtprofessionellen Künstler in Nové Město nad Metují bei. Die Technik entwickelte sie in Kursen im Keramikstudio von Jarmila Tyrnerová. In ihren Arbeiten steht die Funktion im Vordergrund. Ihre favorisierte Technik ist Emaille und Tiffany, die sie bei der Schmuckherstellung, bei kleinen Artefakten und der Keramik anwendet. Vasen, Tassen und Teekannen sind mit reichen, farbenfrohen Mustern überzogen. Immer wieder erscheinen in den Keramiken die markanten, unverkennbaren, farbigen Arkadenbögen unserer Partnerstadt und häufig bevölkern kleine kecke Engel oder Teufel ihre Keramikkulissen.

Thér experimentierte zu Beginn vor allem mit der Zeichnung. Es entstanden monochrome Arbeiten, in denen motivisch Vogelnester und vegetative Strukturen enthalten waren. In den 1980er-Jahren modellierte er, wie seine Frau, kleinere Plastiken. Seit 1994 widmete er sich der Fotografie, später begann er Aufnahmen zu zerschneiden und erschuf so fotografische Montagen und Collagen. Seit 2007 nutzt er die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung, um seine Werkzyklen aus Baum-, Felsen- und Steinstrukturen in Farbe zu erschaffen. So entstand über die Jahre hinweg eine Datenbank real festgehaltener Momente, die zu neuen Bildwelten zusammengebaut werden können. Körperlichkeit ist ein immer wiederkehrendes, den Bildraum durchdringendes Element in seinen Arbeiten.  In der Abstraktion stilisiert er seine montierte Landschaftsvisionen.
Neben dem Thema der Natur und Architektur verbindet das Paar ihre unermüdliche Freude und Lust, ständig neue Objekte und Bilder zu erschaffen.

Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs und freitags von 16 Uhr bis 18 Uhr, donnerstags von 16 Uhr bis 19 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Zugang zur Galerie ist barrierefrei möglich. Der Eintritt ist frei.

28.09.-19.10., Städtische Galerie im Bürgerhaus Hilden, Mittelstraße 40.

Ausstellung "Zwei Welten" in Hilden - bis 19.10.